Freitag, 23. Mai 2014

Film ab (c) - Cloud Altas



Film ab (c) ist eine Blogparade von dem Blog Cuchilla Pitimini
Schaut doch mal vorbei und informiert Euch.
Cloud Atlas ist eine Verfilmung des Buches der Wolkenatlas von David Mitchell. Mein Plan war es eigentlich zunächst das Buch zu lesen und dann den Film zu schauen. Aber das Buch überzeugte mich einfach nicht, so hab ich es wieder zur Seite gelegt und mir nun endlich den Film angesehen. 
Dieser Film feierte am 15. November 2012 seine Premiere in den deutschen Kinos.
Das Drehbuch schrieben zwei US-Amerikaner und ein Deutscher. Diese drei führten auch Regie. Cloud Atlas ist der teuerste Independentfilm und der teuerste deutsche Film sowieso. 
Ich fand es sehr schwer bei dem Film am Ball zu bleiben und zu folgen. Ich brachte irgendwie auch die ganze Zeit die verschiedenen Erzählstränge durcheinander und die verschiedenen Charaktere sowieso. Manche Zeitstränge habe mich auch sehr gelangweilt, andere widerum fand ich sehr interessant und wollte unbedingt wissen wie es da weiter geht. 
Alles in allem ist der Film wirklich anstrengend gewesen und keine leichte Kost. Und ich verstehe eben daher nicht den Hype, der um diesen Film gemacht wurde.
Der Film ist natürlich grandiös besetzt. Um erstmal nur zwei zu nennen: Halle Barry und Tom Hanks machen ihren Jobs echt super. In manche Szenen musste ich zweimal hinschauen um alle zu erkennen. Die Maskenbildner haben ebenfalls einen super Job gemacht.

Mir persönlich hat aber die Schauspielerin Bae Doo-naam besten gefallen. Auch Ihre Rollen und Ihre Geschichten fand ich am interessantesten.

In einem Zeitraum von 500 Jahren behandelt dieser Film 6 unterschiedliche Schicksale. Die verschiedenen Schicksale der Menschen sind alle miteinander verbunden. Im Film wird ständige zwischen diesen Zeitebenen hin und her gesprungen.
Er spielt in den Jahren 1849, 1936, 1973, 2012, 2144 und 106 (nach der Apokalyse).

Eigentlich könnte jede einzelnen Zeitlinie für einen eigenen Film stehen, dann wäre es vielleicht auch verständlicher.

Vielleicht ist der Film einfacher zu verstehen, wenn man das Buch gelesen hat. Ich bin mir sicher, das man dann eben leichter die Zusammenhänge findet.

Also eigentlich fehlen mir zu diesem Film die Worte. Ich fand ihn nicht wirklich schlecht aber auch auf keinen Fall gut. Ich fand ihn anstrengend und empfehlen ihn deswegen nicht weiter.

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