Dienstag, 13. Mai 2014

Rezension zu: Wo die Nelkenbäume von Danielle Stevens

 
Allgemein:
Der Verlag: Mira Star
384 Seite
1. Auflage Februar 2014
Zur Verfügung gestellt in Verbindung mit Blogg Dein Buch

Produkt Information vom Verlag: 
Trauernd reist Lena nach Sansibar - in das Land, in dem die Nelkenbäume blühen. Auf der Gewürzplantage der Bennetts will sie das Werk ihres verstorbenen Verlobten Andy Bennett beenden und dessen Familiengeschichte aufschreiben. Doch den Ort, an dem alles begann, droht der britische Geschäftsmann Stephen Alistair mit dem Bau eines Luxushotels zu zerstören. Um das Andenken der Bennetts zu bewahren, setzt Lena alles daran, die Plantage zu retten, und facht unwissend eine alte Fehde an. Ausgerechnet in der finsteren Vergangenheit liegt der Schlüssel zu einer glücklichen Zukunft für Lena...

Die Autorin:
Danielle Stevens' große Leidenschaft ist, neben dem Schreiben, das Reisen. Gemeinsam mit ihrem Mann hat es sie schon in viele entlegene Ecken der Welt verschlagen. Und da das Fernweh sie niemals wirklich loslässt, begleitet sie, wenn sie gerade einmal nicht verreisen kann, die Heldinnen und Helden ihrer Romane an die schönsten und romantischsten Schauplätze der Welt.

Meine Meinung: 
Auf dem Cover sieht man einen wunderschönen weißen Strand, dahinter das hellblaue glänzende Meer und darauf ein romantisches Segelboot. Ein paar Palmenwedel sind zu sehen und natürlich die Zweige eines blühenden Nelkenbaums. Das Cover wirkt romantisch und lädt zum träumen ein.
Auch der Story von Danielle Stevens fehlt es nicht an Romantik. Sie entführt uns in die Welt von Sansibar. In die Welt von damals und heute. Denn sie reist mit uns ins 19 Jahrhundert und dann wieder zurück in die Gegenwart. In der Vergangeheit erzählt sie von den Familien auf die Lena in der Gegenwart trifft und zeigt die damaligen Schattenseiten Sansibars.
Lenas tragischer Verlust ließ mich nicht kalt. Ganz im Gegenteil ich wurde beim Lesen sehr traurig und litt mit ihr mit. Aber freute mich auch mit ihr, wenn sie ihr Leben endlich wieder genießen konnte. Lena kann man einfach nur gern haben.
Der Schreibstil von Danielle Stevens ist einfach nur toll. Sie schreibt sehr bildlich und flüssig. Es mir sehr leicht gefallen völlig in die Geschichte einzutauchen, beim lesen konnte ich alles um mich herum vergessen. So manche Bahnstation hab ich verpasst.
Was ich etwas schade fand, dass die Autorin nicht noch weiter auf die Vergangenheit eingegangen ist. Mich hätte wirklich sehr interessiert was aus den erwähnten Personen geworden ist. Auch Stephens Intention das Hotel zu bauen und die Farm unbedingt zu kaufen, fand ich etwas schwach.
Aber die Liebesgeschichte um Lena und Stephen fand ich sehr schön, mit all ihren Höhen und Tiefen. Dieses Buch ist wirklich sehr empfehlenswert. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.

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